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CeBit 2017: AVM soll Fritz!Box 7590 vorstellen

Laut AVM ist die Fritz!Box 7580 nicht der offizielle Nachfolger des Top-Modell 7490. Dieses soll jetzt in Form der 7590 zur CeBit vorgestellt werden.

Die Webseite Mobiflip hat einen Flyer, in dem die neue Fritz!Box vorgestellt wird. Eine der Neuerungen: „Supervectoring“ für Internet mit bis zu 300 Mbit/s – sowie ein neues Design, welches jetzt wieder eine liegende Aufstellung vorsieht, während die 7580 noch stehend verwendet wurde.

Davon ab bringt das neue Modell von AVM wohl das „übliche“: Telefon-Funktionen, Smarthome-Steuerung, WLAN entsprechend der aktuellen Standards, USB 3.0 zum Anschluss von externen USB-Sticks bzw. Festplatten. Wie bei den vorherigen Modellen wird ein Einführungspreis deutlich jenseits der 200,- EURO Marke erwartet, wofür der Nutzer die „Eierlegendewollmilschsau“ der Heim-Router bekommt. Gerade was die Anschlussmöglichkeiten von Telefonen angeht, ist AVM nach wie vor vorne mit dabei.

Ebenfalls vorgestellt werden soll – nach etlichen Verzögerungen – die Fritz!Box 6590 Cable, die die Funktionen des Top-Modell für Kabel-Anschlüsse bringt. Nachdem der Routerzwang auch für Kabelanschlüsse gekippt wurde, können Kunden auch die neue Fritz!Box nutzen. Genaueres wird dann zur CeBit Ende März vorgestellt werden.

Router bald mit Intel-Chips

Intel, vor allem Bekannt für PC-Prozessoren, will mit seinen Produkten auch in Router. Entsprechende Modelle sollen unter anderem von AVM auf den Markt kommen.

Intels Referenzplattform für Router besteht aus dem AnyWAN GRX750, einem Atom-basierten SoC mit zwei CPU-Kernen à 2,5 GHz sowie einem WLAN-Chip (Xway WAV500). Dank der Rechenleistung des GRX750 sollen sowohl schnelle Ethernet-Verbindungen sowie angeschlossene Festplatten mit mehr als 100 Megabyte pro Sekunde versorgt werden.

Von AVM wurde auf der Computex die Fritz!Box 7580 mit GRX750 gezeigt, die in verschiedenen Varianten das aktuelle Top-Modell Fritz!Box 7490 beerben soll. Der Marktstart der neuen Fritzbox ist für das 2. Quartal 2016 avisiert, bisher ist von den neuen Geräten jedoch noch nichts im Handel zu entdecken. Die UVP seitens AVM liegt bei 289,- EURO und zielt damit vor allem auf Nutzer, denen viele WLAN-Geräte gleichzeitig wichtig sind.

Gerade mit dem Wegfall des Routerzwangs Anfang August sowie dem Provider-Privilegs für private Nutzer (Bundestag ermöglicht freie WLANs ohne Störerhaftung) wird der Markt für Router allgemein wieder spannender, sodass leistungsfähige Produkte wie jetzt von Intel vorgestellt wurden ihren Markt auch in Deutschland finden sollten.

Update 27.08.2016: AVM ohne Infos zur Fritz!Box 7580

Nachdem die Ende August erscheinende Fritz!Box 7580 bei einer Intel-Präsentation der neuen Chips gezeigt wurde, habe ich einmal bei AVM nachgefragt, ob das neue Modell nun tatsächlich mit einem GRX-SoC von Intel arbeitet. Leider wollte man dort keine Angaben zur verbauten Hardware machen – vielleicht wechsle ich einfach mal von meiner 7490 auf das neue Modell und werfe einen Blick hinein 🙂

AVM mit Info-Seite zur freien Routerwahl

AVM, die als Routerhersteller natürlich ein Interesse an einem möglichst freien Routermarkt haben, hat eine eigene Webseite mit Informationen zur freien Routerwahl erstellt.

Während Provider wie Unitymedia nach Meldungen auf Golem.de anscheinend noch einige Probleme mit dem Umgang bezüglich des am 01. August fallenden Routerzwangs haben (so sollten zuerst keine Zugangsdaten an Bestandskunden herausgegeben werden, was dann später wieder revidiert wurde), kümmert sich AVM um die Kunden.

Auf der regelmäßig aktualisierte Informationsseite sammelt AVM Informationen zu einzelnen Providern und deren Haltung zum Routerzwang, also ob diese wie vom Gesetz vorgesehen für alle Kunden die Zugangsdaten ohne weiteres Bereitstellen oder ob es hier in irgendeiner Form Probleme gibt. Nach wie vor sind die Kabelnetz-Provider am wenigsten vom Ende des Routerzwangs begeistert – auch wenn derzeit noch passende Endgeräte fehlen, damit der Kunde von den Kabel-Zugangsdaten profitieren kann.

Allgemein ist die Verfügbarkeit von passenden Routern für All-IP-Anschlüssen überschaubar, gerade wenn man noch bestehende ISDN-Telefone anschließen möchte. Hier gibt es noch Nachbesserungsbedarf, mit der Öffnung des Marktes werden hier aber womöglich auch weitere Angebote auf Hardwareseite folgen.

Fritz!OS 6.50 für Fritz!Box 7490 erschienen

AVM hat Fritz!OS 6.50 für die Fritzbox 7490 veröffentlicht. Mit der neuen Version wird die Oberfläche vor allem besser für die Nutzung auf Smartphones optimiert. Insgesamt soll es über 120 Neuerungen geben.

Fritz!OS 6.5 auf Fritzbox 7490

Fritz!OS 6.5 auf Fritzbox 7490

Die neue Fritz!OS-Version bietet zum Beispiel eine neue Heimnetzwerk-Übersicht. Darüber ist es zum Beispiel möglich, andere AVM-Geräte (wie den Fritz!Repeater 1750E) zu aktualisieren.

Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, sogenannte „Captive Portals“ einzurichten, bei denen Nutzungsbedingungen für die Nutzung des WLAN eingeblendet werden können. Dies wird wahrscheinlich von der derzeit in Arbeit befindlichen WLAN-Gesetzgebung gefordert, ist derzeit aber noch nicht spruchreif. Neu sind auch weitere Smarthome-Funktionen, mit denen sich zum einen die Steckdosen von AVM steuern lassen als auch die Heizkörper-Regler Comet Dect von Eurotronic.

AVM hat auch an der WLAN-Verwaltung gearbeitet, die neue Firmware soll den WLAN-Traffic besser darstellen. Anfang 2016 soll das neue Fritz!OS 6.50 dann auch für die anderen Fritz-Boxen kommen. Die Fritzbox!7490 gibt es derzeit für € 195,- bei Amazon.

AVM bringt neue Router zur CeBIT

Wer die Wahlfreiheit beim Router hat und über die Zugangsdaten für seinen DSL-Anschluss verfügt, bekommt von AVM bald neue Auswahl.

AVM Fritz!Box 4080: neues Design für AVM-Router (Bild: AVM)

AVM Fritz!Box 4080: neues Design für AVM-Router (Bild: AVM)

Laut einer AVM-Pressemitteilung kommen zur Cebit 2015 vier neue Modelle auf den Markt:

Die Fritz!Box 4020 richtet sich an Einsteiger und ist ein reiner Router, der hinter einem vorhandenen Modem betrieben werden kann. Dabei handelt es sich laut AVM um die kleinste Fritz!Box aller Zeiten. Die Fritz!Box 4080 zielt dagegen auf eine andere Zielgruppe: mit dem neuen Standard 802.11 ac Wave 2 werden mit entsprechenden passenden WLAN-Clients Datenraten von 2,5 Gbit/s Brutto möglich – netto sollten auch 1 GBit/s stabil anliegen, solange die Entfernungen zu groß werden. Auch die Fritz!Box 4080 ist ein reiner WLAN-Router ohne Modem. Die neue Fritz!Box 7430 richtet sich gezielt an Kunden mit reinen IP-Anschlüssen (wie sie die Telekom vermehrt einsetzen will), und die Fritz!Box 6820 LTE ist „für Zuhause und Unterwegs“ gedacht.

Nachfolger für das aktuelle Top-Modell, die 7490, sind aktuell nicht in Sicht – vor allem würde der neue WLAN-Standard sinnvoll zu nutzen sein.

Update 16.03.2015

AVM hat wie erwartet die genannten Geräte auf der CeBIT 2015 vorgestellt. Ebenfalls gezeigt wurde ein Ausblick auf kommende Versionen von Fritz!OS gegeben, dem Betriebssystem der AVM-Geräte. Mit dem nächsten großen Update sollen u.a. Verbesserungen bei der Update-Verwaltung bringen, wenn mehrere AVM-Geräte verwendet werden. Außerdem überarbeitet wird der WLAN-Monitor, mit dem man in Zukunft Störquellen im WLAN besser erkennen soll – ob sich die WLAN-Leistung dadurch verbessern lässt hängt natürlich von den jeweiligen Gegebenheiten ab.

AVM Fritz!Box: Sicherheitslücke im Fernzugang

Wie Golem.de berichtet wurde anscheinend eine Sicherheitslücke im Fernzugang für aktuelle Fritz!Boxen gefunden, die einen kompletten Zugriff durch dritte ermöglicht.

Für die Fritz!Box 7390 wurde bereits ein Update veröffentlicht, welches die Lücke schließt. Anscheinend war es möglich – sofern er aktiviert war – über den Fernzugang auf Port 443 Zugriff auf die Fritz!Box zu nehmen, dort zwei neue IP-Telefonie-Geräte anzulegen und damit teure Rufnummern im Ausland anzurufen. Wahrscheinlich ist der Hintergrund des Angriffs, dass die Angreifer an den hohen Gebühren partizipieren konnten.

Solange es noch kein Update für die eigene Fritz!Box gibt, rät AVM folgende Schritte durchzuführen um einen Fernzugriff auszuschließen:
HTTPS-Internetzugriff auf FRITZ!Box überprüfen und ggf. deaktivieren

  1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf "Internet" und wählen Sie das Menü "Freigaben".
  2. Wählen Sie die Registerkarte "FRITZ!Box Dienste".
  3. Überprüfen Sie, ob die Einstellung "Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS" aktiviert ist.

Falls die Einstellung deaktiviert ist, brauchen Sie nichts weiter zu tun.

Falls die Einstellung aktiviert ist, deaktivieren Sie diese und klicken Sie danach auf "Übernehmen". Bitte beachten Sie in diesem Fall unbedingt auch den Abschnitt "Folgende Schritte bieten Sicherheit".

Laut Golem sind Kunden verschiedener Provider bereits Opfer dieser Attacke geworden – da die Fritz!Boxen recht verbreitet sind ist dies nicht weiter überraschend. Unabhängig davon, wie AVM jetzt mit diesem Problem umgeht und wie Kulant die einzelnen Provider sind zeigt dies doch, wie wichtig es ist, unnütze Funktionen zu deaktivieren und vielleicht auch auf eine wenig Komfort zu verzichten. Als Alternative zum Zugriff über das Internet auf die Fritz!Box über Port 443 bietet sich zum Beispiel die ebenfalls in der Box integrierten VPN-Funktion an – dann braucht man nur den Zugriff aus dem eigenen Netzwerk erlauben.