Fritz!OS 6.50 für Fritz!Box 7490 erschienen

AVM hat Fritz!OS 6.50 für die Fritzbox 7490 veröffentlicht. Mit der neuen Version wird die Oberfläche vor allem besser für die Nutzung auf Smartphones optimiert. Insgesamt soll es über 120 Neuerungen geben.

Fritz!OS 6.5 auf Fritzbox 7490
Fritz!OS 6.5 auf Fritzbox 7490
Die neue Fritz!OS-Version bietet zum Beispiel eine neue Heimnetzwerk-Übersicht. Darüber ist es zum Beispiel möglich, andere AVM-Geräte (wie den Fritz!Repeater 1750E) zu aktualisieren.

Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, sogenannte „Captive Portals“ einzurichten, bei denen Nutzungsbedingungen für die Nutzung des WLAN eingeblendet werden können. Dies wird wahrscheinlich von der derzeit in Arbeit befindlichen WLAN-Gesetzgebung gefordert, ist derzeit aber noch nicht spruchreif. Neu sind auch weitere Smarthome-Funktionen, mit denen sich zum einen die Steckdosen von AVM steuern lassen als auch die Heizkörper-Regler Comet Dect von Eurotronic.

AVM hat auch an der WLAN-Verwaltung gearbeitet, die neue Firmware soll den WLAN-Traffic besser darstellen. Anfang 2016 soll das neue Fritz!OS 6.50 dann auch für die anderen Fritz-Boxen kommen. Die Fritzbox!7490 gibt es derzeit für € 195,- bei Amazon.

AVM bringt neue Router zur CeBIT

Wer die Wahlfreiheit beim Router hat und über die Zugangsdaten für seinen DSL-Anschluss verfügt, bekommt von AVM bald neue Auswahl.

AVM Fritz!Box 4080: neues Design für AVM-Router (Bild: AVM)
AVM Fritz!Box 4080: neues Design für AVM-Router (Bild: AVM)
Laut einer AVM-Pressemitteilung kommen zur Cebit 2015 vier neue Modelle auf den Markt:

Die Fritz!Box 4020 richtet sich an Einsteiger und ist ein reiner Router, der hinter einem vorhandenen Modem betrieben werden kann. Dabei handelt es sich laut AVM um die kleinste Fritz!Box aller Zeiten. Die Fritz!Box 4080 zielt dagegen auf eine andere Zielgruppe: mit dem neuen Standard 802.11 ac Wave 2 werden mit entsprechenden passenden WLAN-Clients Datenraten von 2,5 Gbit/s Brutto möglich – netto sollten auch 1 GBit/s stabil anliegen, solange die Entfernungen zu groß werden. Auch die Fritz!Box 4080 ist ein reiner WLAN-Router ohne Modem. Die neue Fritz!Box 7430 richtet sich gezielt an Kunden mit reinen IP-Anschlüssen (wie sie die Telekom vermehrt einsetzen will), und die Fritz!Box 6820 LTE ist „für Zuhause und Unterwegs“ gedacht.

Nachfolger für das aktuelle Top-Modell, die 7490, sind aktuell nicht in Sicht – vor allem würde der neue WLAN-Standard sinnvoll zu nutzen sein.

Update 16.03.2015

AVM hat wie erwartet die genannten Geräte auf der CeBIT 2015 vorgestellt. Ebenfalls gezeigt wurde ein Ausblick auf kommende Versionen von Fritz!OS gegeben, dem Betriebssystem der AVM-Geräte. Mit dem nächsten großen Update sollen u.a. Verbesserungen bei der Update-Verwaltung bringen, wenn mehrere AVM-Geräte verwendet werden. Außerdem überarbeitet wird der WLAN-Monitor, mit dem man in Zukunft Störquellen im WLAN besser erkennen soll – ob sich die WLAN-Leistung dadurch verbessern lässt hängt natürlich von den jeweiligen Gegebenheiten ab.

AVM Fritz!Box: Sicherheitslücke im Fernzugang

Wie Golem.de berichtet wurde anscheinend eine Sicherheitslücke im Fernzugang für aktuelle Fritz!Boxen gefunden, die einen kompletten Zugriff durch dritte ermöglicht.

Für die Fritz!Box 7390 wurde bereits ein Update veröffentlicht, welches die Lücke schließt. Anscheinend war es möglich – sofern er aktiviert war – über den Fernzugang auf Port 443 Zugriff auf die Fritz!Box zu nehmen, dort zwei neue IP-Telefonie-Geräte anzulegen und damit teure Rufnummern im Ausland anzurufen. Wahrscheinlich ist der Hintergrund des Angriffs, dass die Angreifer an den hohen Gebühren partizipieren konnten.

Solange es noch kein Update für die eigene Fritz!Box gibt, rät AVM folgende Schritte durchzuführen um einen Fernzugriff auszuschließen:
HTTPS-Internetzugriff auf FRITZ!Box überprüfen und ggf. deaktivieren

  1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf "Internet" und wählen Sie das Menü "Freigaben".
  2. Wählen Sie die Registerkarte "FRITZ!Box Dienste".
  3. Überprüfen Sie, ob die Einstellung "Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS" aktiviert ist.

Falls die Einstellung deaktiviert ist, brauchen Sie nichts weiter zu tun.

Falls die Einstellung aktiviert ist, deaktivieren Sie diese und klicken Sie danach auf "Übernehmen". Bitte beachten Sie in diesem Fall unbedingt auch den Abschnitt "Folgende Schritte bieten Sicherheit".

Laut Golem sind Kunden verschiedener Provider bereits Opfer dieser Attacke geworden – da die Fritz!Boxen recht verbreitet sind ist dies nicht weiter überraschend. Unabhängig davon, wie AVM jetzt mit diesem Problem umgeht und wie Kulant die einzelnen Provider sind zeigt dies doch, wie wichtig es ist, unnütze Funktionen zu deaktivieren und vielleicht auch auf eine wenig Komfort zu verzichten. Als Alternative zum Zugriff über das Internet auf die Fritz!Box über Port 443 bietet sich zum Beispiel die ebenfalls in der Box integrierten VPN-Funktion an – dann braucht man nur den Zugriff aus dem eigenen Netzwerk erlauben.

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