Unitymedia mit Details zur Routerfreiheit

Am 01. August endet der Routerzwang auch für Unitymedia-Kunden. Der Kabelnetzanbieter hat nun Informationen zum Ablauf für Kunden, die auf einen eigenen Router setzen wollen.

Der Router muss für die Verwendung im Unitymedia-Netz den Standard DOCSIS 3.0 unterstützen. Außerdem muss Support für IPv4, IPv6 sowie Dual Stack Lite vorhanden sein. Zum telefonieren wird weiterhin der SIP-Standard benutzt.

Hat man einen Router, der diese Anforderungen erfüllt, kann er ab dem 01. August per Telefon bei Unitymedia aktiviert werden. Dafür wird die MAC-Adresse sowie die Seriennummer des Routers benötigt. In Zukunft soll die Aktivierung auch komfortabler möglich sein. Nachdem der Router dann wieder Verbindung mit dem Internet hat, muss der Kunde noch die Telefonie selbst einrichten. Die Daten dafür werden im Kundencenter hinterlegt.

Altverträge, die vor 2013 geschlossen wurden, werden vorerst nicht von der Routerfreiheit profitieren. Unitymedia argumentiert, dass hierfür Umstellungen im IT-System nötig wären. Rein rechtlich ist dieses Vorgehen in Ordnung: laut Gesetzestext müssen die Daten „in Textform, unaufgefordert und kostenfrei bei Vertragsschluss“ bereitgestellt werden. Kunden mit Altverträgen bleibt daher nur die Kündigung und der Abschluss eines neues Vertrages, wollen sie bereits früher vom Routerzwang befreit werden.

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